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MUSEEN UND SEHENSWURDIGKEITEN

Tretjakowskaja Galereja (Tretjakow-Galerie)

In der Tretjakow-Galerie ist die weltweit wichtigste Sammlung russischer Malerei untergebracht. Besonders sehenswert ist die umfassende Ikonen-Sammlung, da sie die Entwicklung dieser Kunstform von der frühen byzantinischen Zeit bis zur ausgereifteren russischen Schule des 17. Jahrhunderts zeigt. Die berühmteste dieser Ikonen ist die Gottesmutter des Wladimir aus dem 12. Jahrhundert. Auch Werke von Theophanes dem Griechen, Dionysius und Andrej Rublyov sind vertreten einige der bedeutendsten Ikonenmaler Rußlands. Die Gemälde-, Skulpturen- und Grafikensammlungen der Galerie decken die russische Kunst vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert ab. Die Galerie befindet sich in dem ältesten Bezirt Moskaus – dem Zamoskvorechje, nicht sehr weit von dem Kreml entfernt.
Das neue Gebäude der Galerie am Krimskij Val bietet sinen Besuchern eine einzigartige Ausstellung der nationalen Kunst aus dem 20. Jahrhunders.
Lawruschinskij Pereulok 10/12
Tel: (095) 230 77 88. Fax: (095) 953 10 51.
Internet: www.tretyakov.ru
Anreise: Metrostation Tretjakowskaja.
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-19.30 Uhr.
Eintritt: 250 Rbl (Touristen); 25 Rbl (Russen); 120 Rbl (ausländische Studenten)

Tretyakov Gallery at 10 Lavrushinskiy Pereulok. Main entrance.


Kreml

Der Kreml (wörtlich: Festungsstadt) das Herz Moskaus und des russischen Staats ist eine ummauerte Festung, die auf die Gründung der Stadt im Jahr 1147 zurückgeht (obwohl die ältesten noch erhaltenen Mauern und Kirchen aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen). Von 1276 bis 1712 war der Kreml die Residenz von Prinzen und Zaren, ab 1918 der Regierungssitz der kommunistischen Regierung. Seit 1991, ist der Kreml der offizielle Wohnsitz und Arbeitsplatz des Präsidenten der Russischen Föderation. Das Ensemble des Moskaus Kreml ist in die Welterbe-Liste von UNESCO eingetragen.
Durch archäologische Grabungen wurde eine vorgeschichtliche Besiedelung des Burgberges von Moskau, des Borowitzki-Hügels nachgewiesen. Über eine eventuelle Befestigungsanlage gibt es keine Nachweise, so dass die 1156 von Juri Dolgoruki, dem Großfürsten von Kiew, befohlene Befestigung als die erste angesehen wird. Es wurde ein acht Meter hoher Erdwall mit einer drei Meter hohen Palisade errichtet...      Mehr.
Metrostationen: Bibl. Im. Lenina, Borowitzkaja, Alexandrowskij Sad
Gastronomie und Übernachtung: Restaurants und Imbisseinrichtungen auf dem nahegelegenen Manegeplatz.
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr-So 10-17.00 Uhr (2003)

 

Musej Isobrasitelnych Iskusstw Imeni A. S. Pushkina (Puschkin-Museum der Schönen Künste)

Das Musej Isobrasitelnych Iskusstw Imeni A. S. Pushkina ist neben der Eremitage in St. Petersburg das renommierteste Museum in Russland. Das Museum beherbergt eine große Sammlung von Kunstwerken, die von ägyptischen Altertümern bis zu Werken der Impressionisten (vor allem Claude Monet) und späteren Gemälden reichen. Audioführungen sind gegen eine Gebühr möglich. Besucher sollten sich ihre Eintrittskarte aufbewahren, denn diese ist auch für das benachbarte Museum der Privatsammlungen gültig, in dem russische und ausländische Kunst aus dem 19. und 20 Jahrhundert ausgestellt wird.
Die Ausstellungsräume im Erdgeschosses präsentieren hauptsächlich die ursprünglichen Arbeiten: Kunstwerke des Alten Ägyptens, der Altertümlichkeiten, europäische Bilder der VII-XVIII Jahrhunderte; zwei Säle bieten dem italienischen und dem griechischen Hof Unterkunft an. Im Erdgeschoss sind Werke aus dem antiken Griechenland und Rom, sowie Mittelalter und Renaissance ausgestellt. Die Räume mit der Malerei machen die Besucher mit der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderte bekannt.
Wolchonka Uliza 12
Tel: (095) 203 79 98/69 74. Fax: (095) 203 46 74.
E-Mail: finearts@gmii.museum.ru
Internet: www.museum.ru/gmii
Anreise: Metrostation Kropotkinskaja.
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.00 Uhr.
Eintritt: 200 Rbl (ausländische Besucher); 25 Rbl (Russen)


Muzej-Panorama Borodinskaja bitva (Panorama-Museum Schlacht von Borodino)

Das Museum „Kampfes von Borodino“ liegt im geschichtlichen Gebiet Moskaus, wo viele bedeutsame Ereignisse des 1812 Jahres stattfanden, als die französischen Truppen unter Napoleons Führung in Moskau eingedrungen sind. Die Russen waren nahe daran die Hauptstadt widerwillig aufgeben zu müssen, doch dank den geschickten Operationen des russischen Kommandanten Kutuzov, schaffte die russische Armee es, die Stadt und ganz Russland zu retten. Höhepunkt der Ausstellung ist ein Panoramabild eine Leinwand von 115 m Breite und 15 m Höhe auf der die entscheidende Schlacht des 7. September 1812 gezeigt wird.
Audioführer sind in Englisch erhältlich.
Kutusowskij Prospekt 38
Tel: (095) 148 19 67. Fax: (095) 148 94 89.
Anreise: Metrostation Kutusowskaja.
Öffnungszeiten: Sa-Do 10.00-18.00 Uhr; am letzten Do des Monats geschlossen.
Eintritt: 20 Rbl (Ermäßigungen sind erhältlich), 300 Rbl für Führungen (Gruppen von 1-14 Personen)

Museum-Panorama Borodino-Battle


Polytechnisches Museum

Das Polytechnische Museum ist ein wissenschaftlicher und erleuchtender Zentrum der kulturellen Freizeit Russlands, es ist das Hauptmuseum für Geschichte der Wissenschaft und Technologie.
Im Dezember 1991 wurde das Museum zum Bundeseigentum erklärt und seither zählt es, zusammen mit der Polytechnischer Bibliothek, zu den den besonders wertvollen Gegenständen des russischen nationalen Erbes.
Im Museum gibt es Fachbereiche, wie Geologie und Bergbau, Metallurgie, Chemischer Technologie, Technik, Automation und Computern, Kraftfahrzeugen, Radioelectronics und Kommunikation, Optik, Meteorologie, Kosmos, usw. Die Besucher können an unterhaltsamen Experimenten in der neuen Abteilung „Igroteka“ teilnehmen, die eigentlich eine interaktive Ausstellung ist.
Die aufschlussreiche Tätigkeit des Museums wird größtenteils von der jungen Generation geschätzt. Es gibt Rezensionen und besondere Ausflüge, pädagogische Vortrag-Demonstrationen, Programme der kulturellen Freizeit für Studenten. Das Museum bietet unterhaltende Programme für Eltern mit Kindern – „Freier Tag im Polytechnischen“ an, die einzigartige Reliquien der Wissenschaft und Technologie in der Museum-Sammlung einführen. Spezielle Programme für Schulkinder werden während derer Ferien angeboten.


Das Staatliche Historische Museum

Das Staatliche Historische Museum liegt majestätisch im Westen des Roten Platzes und hat ein rotes Backsteingebäude, gekrönt mit den verzierten Türmchen, Spitzen und Zinnen sowie mit dekorativen zackigen Gesimsen. Das Museum war vom Alexander II. im Jahre 1872 gegründet. Es hat sich 1883 eröffnet. Mehr als 4.5 Mio Gegenstände und circa 15 Mio Blätter der unikalen Dokumentararchive repräsentieren die Geschichte und Kultur des Russischen Staates. Denkmäler der russischen Geschichte von der altertümlichen Zeit bis zum Anfang des XX. Jahrhunderts sind in den Hallen des Museums ausgestellt, jede Halle ist dabei im Stil einer bestimmten historischen Epoche dekoriert. Das Innere des Gebäudes ist freigebig ausgestattet und bietet Fresken, Schnitzarbeiten und ein eindrucksvolles Deckengemälde mit dem Familienbaum aller russischen Monarchen von Wladimir und Olga von Kiev bis Alexander III. dar. Das Museum schildert die Entwicklung der Russischen Zivilisation durch eine faszinierende Rheihe der archäologischen Exponate von den altertümlichen Stämmen zur Formung der Kiever Rus. In Paradnyje Seni (Hauptempfangshalle) finden regelmäßig Konzerte der klassischen und Kirchenmusik statt, so dass Sie weltbekannte russische Chorgesänge genießen können.


Das Darwin Staatsmuseum

Das Darwin-Staatsmuseum wurde im 1907 von Alexander Kots (1880-1964), einem Professor an Moskau Höher Frauenuniversität, gegründet. Es wurde zum ersten Evolutions-Museum auf der Welt.
Der grundlegende Zweck dieses Museums war Entwicklung, Schutz und Gebrauch von naturgeschichtelichen Sammlungen, öffentlicher Asbildung im Bereich der Entwicklingstheorie, Ökologie und biologischer Ungleichheit.
Der Stolz des Museums ist die größte Sammlung von anomalen Säugetieren und Vögeln, der einen einzigartigen wissenschaftlichen Wert hat. Es umfasst 800 Exponate mit seltensten Abweichungen und 34 reine Albinos.


Der Rote Platz

An den Kreml grenzt der Rote Platz, der Hauptplatz Moskaus, auf dem sich das Leninmausoleum befindet. Der Name leitet sich vom russischen Krasnaja Ploschtschad ab. Die Bezeichnung Roter Platz ist nicht politisch (aus der Zeit der Sowjetunion) motiviert und bezieht sich nicht auf die Farbe der Kremlmauern und -türme, deren Anstrich bis zum 19. Jahrhundert weiß war. Die Bezeichnung stammt aus dem 16. Jahrhundert, und bedeutet eigentlich ?Schöner Platz?. Obwohl krasnaja auf Altrussisch „schön“ bedeutete, ist „rot“ die Hauptbedeutung dieses Wortes im heutigen Russischen geworden. Die Bezeichnung des Platzes wird meistens auch von den Russen in dem neuen Sinne verstanden und wird dementsprechend im Deutschen mit ?rot? übersetzt.
Neben dem Platz befinden sich einige Gräber. In die Kremlmauer sind Urnen mit der Asche berühmter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur eingelassen; beispielsweise von Josef Stalin und Juri Gagarin. Auf dem Roten Platz stehen die Basilius-Kathedrale, errichtet 1561, sowie ein Denkmal für Kusma Minin, ein Führer der Volkswehr von Nischni Nowgorod und Fürst Dimitri Posharski (1578-1642), die Helden des Befreiungskrieges gegen die polnisch-weißrussische Intervention zu Beginn des 17. Jahrhunderts, fertig gestellt 1818 von Iwan Petrowitsch Martos (1754-1835).


Europe Square

Europe Square located near the Kiev Railway Station was solemnly laid out in September, 2001, when the birthday of Moscow was celebrated. In a year, September 15, 2002, the new square was opened.
Europe Square in Moscow was constructed as the part of the Russian-Belgium cooperation project. As Moscow government implied Europe Square would symbolize Russia's aspiration for integration into the European Union. The project was supervised by the chief architect of Russian Academy of Science Yuri Platonov.
Architectural complex of the square includes 48 columns with the flags of European countries, the Europe Restaurant, and the sculpture "Abduction of Europe". The total area of the complex equals 3,000 square meters. The center of the square is occupied by the fountain with sculptural composition "Abduction of Europe" created by Belgium sculptor Oliver Strebel.
The sculpture "Abduction of Europe", the present from the Belgian government, is the compound composition consisting of steel, steam and water. It is the biggest abstract sculpture in Moscow. Traditional mythological plot is presented in a very unusual way. The giant interlacement of silver tubes made of stainless steel personifies the head of Zeus-bull carrying his beloved girl Europe on the horns. To see the woman silhouette, one needs to look at the sculpture at certain angle and by certain light.


Basilius-Kathedrale

Basilius-Kathedrale, eigentlich: Kathedrale des Basilius des Glückseligkeit, ist der inoffizielle Name der Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale-am-Graben in der russischen Hauptstadt Moskau.
Die Geschichte der Kathedrale beginnt im Jahre 1552 mit dem Errichten der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit zu Ehren des Sieges des russischen Heeres über die Tataren (genauer: das Khanat Kasan). Schon drei Jahre später, 1555, wurde die aus Holz gebaute Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit abgetragen. An ihrer statt wurde anschließend im Auftrag des Zaren Iwan IV (Iwan der Schreckliche) die Basilius-Kathedrale errichtet.
Der Legende nach stellte der Zar nach Vollendung des Baus (1561) dem Architekten die Frage, ob er in der Lage wäre, nochmals eine so schöne Kathedrale zu bauen. Dieser antwortete, er könne eine noch viel schönere Kathedrale errichten. Daraufhin soll der Zar ihm die Augen ausstechen lassen haben, auf daß dieser nicht anderswo etwas von vergleichbarer Schönheit errichten könnte...

собор Василия Блаженного и Красная площадь


Arbat

Der Arbat ist eine alte historische Straße in Moskau. Der Name Arbat stammt aus dem Arabischen und heißt Außenbezirk. Er war eine bevorzugte Wohngegend des russischen Adels, von Künstlern und der sowjetischen Nomenklatura. Heute ist er ein Treffpunkt für Touristen.
Er beginnt an einem kleinen Platz, der Arbat-Pforte (Arbatskije Worota). Vom Kreml aus liegt der Arbat in westlicher Richtung nahe der stark befahrenen Wosdwischenka-Straße. Die Metrostation Arbatskaja/Smolenskaja liegt am Arbat.
Neben der Alten Arbat-Straße stehen der Smolensker Platz sowie die umgebenden Hochhäuser für den typisch sowjetischen Baustil. Einige Meter davon entfernt liegt das Puschkinhaus, in dem der Dichter ab 1826 wohnte. Heute ist in diesem Haus ein Museum untergebracht, das bei vorheriger Anmeldung mit Führung besucht werden kann. Am Ende des Arbats findet man das luxuriöse Arbat Hotel in der Plotnikow-Pereulok-Straße. Ein Denkmal erinnert an Bulat Okudschawa, den Bob Dylan der Sowjetunion...

 

Die Christ-Erlöser-Kathedrale

Die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau bildet den größten Russisch-orthodoxen Kirchenbau der Welt. Die Kirche steht westlich des Kreml, direkt am Ufer der Moskwa.
Die ursprüngliche 103 m hohe Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale wurde von 1860-1883 am Ufer der Moskwa gebaut. Anlass für den Bau der Kathedrale war der Sieg Russlands über Napoleon Bonaparte. Der Architekt war Konstantin Andrejewitsch Thon. Am 20. August 1882 wurde hier Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Ouvertüre 1812 mit großem Erfolg uraufgeführt. Am 5. Dezember 1931 ließ Lasar Kaganowitsch mit Einverständnis von Stalin das Kirchenbauwerk sprengen, um auf dem Grundstück den Sowjetpalast bauen zu lassen. Nachdem sich die Fundamente als nicht tragfähig erwiesen, wurde auf dem Boden eine beheizbare Badeanstalt errichtet...


Tsatitsino

Im 19. Jahrhundert wurde Tsaritsino zum Platz für Volkfeste erklärt. Neue Pavillons wurden aufgestellt. Einige von ihnen sind bis heute erhalten geblieben. Unter ihnen ist ie Galerie „Milovid“ mit toskanischen Ordnungssäulen, entworfen vom Architekten I. Egotov, in 1804, das Pavillon mit der Kuppel „Nerasstankino“, und acht-kolonneniger Pavillon, genant der „Goldene Bündel“ (oder der „Tempel von Ceres“).
1860 wurde beschlossen den Tsatitsino Stand abzureißen, doch glücklicherweise wurden dieses Vorhaben nicht durchgeführt.
Im Jahr 1927 wurde Tsaritsino in ein Museum verwandelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Park und die Pavillons wieder hergestellt. 2984 wurde in Tsaritsino das Staatsmuseum für Angewandet Kunst der UdSSR gegründet. Und 1993 öffnete im Staatsmuseum Tsaritsino Abteilungen für Geschichte, Architektur, Kunst und Landschaft. Es ist das größte Museum dieser Art in Moskau.

Фигурный мост в Царицыне


Das Kuskovo Anwesen

Das Kuskovo Anwesen oder Palast wurde in voller Harmonie mit dem Geschmack und den Regeln des russischen adligen Lebens und der Kunst im 18. Jahrhundert gebaut. Es ist das Zentrum des "Kuskovo" Ensemble, eines der ersten Beispiele von Sommerresidenzen in Russland.
Gemass dem Plan des Besitzers, Furst Pyotr Borisovich Sheremetev, "Kuskovo" sollte grosser und schoner sein als die Herrenhauser von anderen Grossen und musste zudem mit den kaiserlichen Residenzen mithalten konnen. Die Konstruktion des Herrenhauses wurde im 18. Jahrhundert ausgefuhrt. Das Anwesen umfasste ein Gebiet von mehr als 300 Hektaren, inklusive drei Parke - Franzosicher Park, Englischer Park und Zaprudny, eine System aus Brucken und Kanalen, grossen und kleinen architektonischen Park Ensembles.
Das Sommerhaus von Furst Sheremetev, der fruhere Name von Kuskovo, wurde fur spezielle Anlasse, elegante Zusammenkunfte, Festivals mit Feuerwerke und grossen Zelebrationen gebraucht. Die feierlichsten Anlasse wurde im Palast durchgefuhrt.

Ансамбль Парадного двора


Nowo-Dewitschij Kloster

Dieses alte Kloster wird mehrmals in Verbindung mit unterschiedlichen Erreignissen in den historischen Chroniken erwähnt. Eines der schönsten Moskauer Kloster, das am Anfang des 16. Jahrhunderts gegründet wurde, war der Zeuge und der Teinehmer der wichtigen historischen Ereignissen, die mit den Nahmen von Iwan dem Schrecklichen, Boris Godunow, Sofia and Peter I verbunden sind. Das Architekturensemble des Klosters war am Ende des 17. Jahrhunderts geformt und bleibt bis heute eines der auffallendsten in Russland. In der Hauptkathedrale (Smolenskkathedrale) erwarten die Touristen die wertvolle Wandfreske aus dem 16. Jahrhundert und der prachtvoll geschnitzte Ikonostas mit den Ikonen der berühmten Reichsmeister jener Zeit. Vertreter der noblen Familien und Verwandten des Zaren, der Held des Vaterländischen Krieges 1812 D.V. Dawydow, der Schriftsteller I.I.Lazhechnikow, der Historiker S.M. Solowjow und andere große Leute dieses Landes sind auf dem Territorium des Klosters bestattet.


Das Monument der Poklonnaja (Poklonnaja Gora)

Auf dem Hügel von Poklonnaja ist das wohl bedeutenste Siegesdenkmalt des Grossen Vaterlandischen Krieges gebaut worden. Die feierliche Eroffnung des Siegesdenkmal in Moskau fand am 9. May 1995 statt. Am 23. Februar 1958 wurde eine Granittafel mit folgender Inschrift aufgestellt: "Hier wird einmal ein Siegesdenkmal des sowjetischen Volkes im Grossen Vaterlandischen Krieg stehen". Um den Platz wurden drei Baume gepflanzt und dem Park wurde der Namen "Siegespark" gegeben. In den 70-er und 80-er Jahren wurden dafur insgesamt 194 Millionen Ruble gesammelt. Fur den ganzen zukunftigen Komplex wurde ein Grundstück von 135 Hektaren erworben. Anschliessend begann eine grosse Vorarbeit, die das Aussehen, Diskussion und Auswahl des besten Vorschlages fur das Freiheitsdenkmal umfasste. Zu dieser Zeit blieb diese Frage aber unbeantwortet, weil keines der vorgeschlagenen Projekte aktzeptiert wurde. Diese Situation blieb lange unverandert, bis die Leitung des Baus der Erinnerungsstatte vom Moskauer Burgermeister J.M.Luzhkov durchgefuhrt wurde. Und die Erinnerungsstatte wurde innerhalb von drei Jahren vollendet.


WDNCh - Die "Ausstellung der Volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR

Die "Ausstellung der Volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR (WDNCh)" war einmal ein sozialistisches Vorzeigeobjekt erster Klasse. Hier sollte dem Besucher vorgeführt werden, wie leistungsstark die sowjetische Planwirtschaft war. Auf dem zwei Kilometer langen Gelände wurden ab den 50er Jahren etwa 100 teils grandiose Pavillons errichtet, jeder einer bestimmten Branche oder Region gewidmet. Heute sind die einstigen Ausstellungsstücke längst in der Versenkung verschwunden, in den Pavillons werden koreanische Videorekorder und spanische Küchen verkauft. Besonders ärgerlich ist der Verlust der Weltraumausstellung. In dem riesigen Hangar, in dem einst Sputniks und Raumanzüge standen, werden heute Import-Karossen verkauft. Das Ausstellungsgelände, heute von WDNCh in WWZ (Allrussisches Ausstellungsgelände) umbenannt, ist dennoch ein Muss für jeden Moskau-Reisenden. Kaum an einem anderen Ort ist der gewaltige Umbruch im Land so gut nachzuvollziehen. Und auch die Springbrunnen der Anlage sind allein einen Besuch wert. Für Fotos von Moskau aus der Vogelperspektive eignet sich seit einigen Jahren auch das größte Riesenrad Europas, dass auf dem Gelände aufgebaut wurde. Ganz in der Nähe des WWZ stehen zwei Meisterwerke der sozialistischen Denkmalsbauer: Der startende Sputnik und "Arbeiter und Kolchosbäuerin" von Vera Muchina.


Ostankino estate

Ostankino Estate located in the northern part of the Russian capital is one of the survived architectural monuments of the 18th century.
First records of the estate date back to the middle of the 16th century when Ostankino was the place where the Shchelkalovis' estate with a small wooden church was located. In 1620 tsar Mikhail Fyodorovitch presented Ostankino to boyar I. Cherkassky (representative of the titled or non-titled senior nobility and aristocracy). The family of Cherkassky owned the estate till 1743, and then it passed into the hands of the Sheremetyev family.
The golden age of Ostankino Estate started at the end of the 18th century, when Count N. Sheremetyev, the wealthy patron of art, became its owner. Sheremetyev was very fond of theater. He decided to make Ostankino his summer residence and move the theater troupe from Kuskovo. To realize his idea, Sheremetyev ordered to put up the palace-theater in Ostankino.

Музей-усадьба Останкино


Arkhangelkoye estate

The State Arkhangelskoye Estate Museum is located in Krasnogorsky district of Moscow region, 20 km to the west from the capital. The estate is an outstanding example of the Russian manorial architecture. Archangelskoye is famous for the estate's magnificent beauty and unique art collections.
Until 1810 Archangelskoye used to belong to Princes Golitsyn, but the golden age of the estate started when Prince Nikolai Yusupov, the rich grandee and the patron of arts, became the owner of the estate. The estate turned into one of the most popular centers of Moscow high life. Russian Imperial families, noblemen, politicians, famous poets and writers visited Archangelskoye.


Das Kolomenskoe Kloster

Das Kolomenskoe Kloster befindet sich etwa 10km südöstlich des Stadtzentrums, in der Nähe der Moskauer Staatsuniversität. Das Klostergelände auf 400 Hektaren umfasst einen Naturpark mit einem alten Baumbestand. Erstmals wurde das Kloster 1339 erwähnt. Sein Name stammt von Bewohnern der Stadt Kolomna, welche im 13. Jahrhundert vor Batu Khan flohen und sich hier niederliessen. Im 15. Jahrhundert ging das Grundstück in den Besitz des Grossfürsten von Moskau über, und wurde dessen Sommerresidenz. Das älteste Gebäude, welches heute noch steht, die die Erlöserkirche. Sie wurde 1532 von Valili III erbaut aus Dank über die Geburt seines ältesten Sohnes Ivan, der später den Thron als Ivan IV, oder besser bekannt als Ivan der Schreckliche, besteigen sollte. Die Kirche beinhaltet einige architektonische Neueurungen der damaligen Zeit, weswegen sie 1994 von der UNESCO als besonders schätzenswert eingestuft wurde.
Im Jahre 1666/1667 liess Zar Alexei Mikhailovich einen gigantischen Holzpalast auf Kolomenkoe errichten. Dieser wurde ohne Nägel und Sägen gebaut, enthielt schliesslich mehr als 250 Räume, und war mit Pavillons und Gärten umgeben. Die Räume waren mit Schnitzereien, farbigen Kacheln und Teppichen geschmückt. Einige Zeitgenossen nannten den Sommerpalast des Zaren auch das 8. Weltwunder.

Церковь Казанской Богоматери, 1644 - 70-е годы