MUSEEN UND SEHENSWURDIGKEITEN
Tretjakowskaja Galereja (Tretjakow-Galerie)
In der Tretjakow-Galerie ist die weltweit wichtigste Sammlung russischer Malerei untergebracht. Besonders sehenswert ist die umfassende Ikonen-Sammlung, da sie die Entwicklung dieser Kunstform von der frühen byzantinischen Zeit bis zur ausgereifteren russischen Schule des 17. Jahrhunderts zeigt. Die berühmteste dieser Ikonen ist die Gottesmutter des Wladimir aus dem 12. Jahrhundert. Auch Werke von Theophanes dem Griechen, Dionysius und Andrej Rublyov sind vertreten einige der bedeutendsten Ikonenmaler Rußlands. Die Gemälde-, Skulpturen- und Grafikensammlungen der Galerie decken die russische Kunst vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert ab. Die Galerie befindet sich in dem ältesten Bezirt Moskaus – dem Zamoskvorechje, nicht sehr weit von dem Kreml entfernt. | ![]() |
Kreml
Der Kreml (wörtlich: Festungsstadt) das Herz Moskaus und des russischen Staats ist eine ummauerte Festung, die auf die Gründung der Stadt im Jahr 1147 zurückgeht (obwohl die ältesten noch erhaltenen Mauern und Kirchen aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen). Von 1276 bis 1712 war der Kreml die Residenz von Prinzen und Zaren, ab 1918 der Regierungssitz der kommunistischen Regierung. Seit 1991, ist der Kreml der offizielle Wohnsitz und Arbeitsplatz des Präsidenten der Russischen Föderation. Das Ensemble des Moskaus Kreml ist in die Welterbe-Liste von UNESCO eingetragen. | ![]() |
Musej Isobrasitelnych Iskusstw Imeni A. S. Pushkina (Puschkin-Museum der Schönen Künste)
Das Musej Isobrasitelnych Iskusstw Imeni A. S. Pushkina ist neben der Eremitage in St. Petersburg das renommierteste Museum in Russland. Das Museum beherbergt eine große Sammlung von Kunstwerken, die von ägyptischen Altertümern bis zu Werken der Impressionisten (vor allem Claude Monet) und späteren Gemälden reichen. Audioführungen sind gegen eine Gebühr möglich. Besucher sollten sich ihre Eintrittskarte aufbewahren, denn diese ist auch für das benachbarte Museum der Privatsammlungen gültig, in dem russische und ausländische Kunst aus dem 19. und 20 Jahrhundert ausgestellt wird. | ![]() |
Muzej-Panorama Borodinskaja bitva (Panorama-Museum Schlacht von Borodino)
Das Museum „Kampfes von Borodino“ liegt im geschichtlichen Gebiet Moskaus, wo viele bedeutsame Ereignisse des 1812 Jahres stattfanden, als die französischen Truppen unter Napoleons Führung in Moskau eingedrungen sind. Die Russen waren nahe daran die Hauptstadt widerwillig aufgeben zu müssen, doch dank den geschickten Operationen des russischen Kommandanten Kutuzov, schaffte die russische Armee es, die Stadt und ganz Russland zu retten. Höhepunkt der Ausstellung ist ein Panoramabild eine Leinwand von 115 m Breite und 15 m Höhe auf der die entscheidende Schlacht des 7. September 1812 gezeigt wird. | ![]() |
Polytechnisches Museum
Das Polytechnische Museum ist ein wissenschaftlicher und erleuchtender Zentrum der kulturellen Freizeit Russlands, es ist das Hauptmuseum für Geschichte der Wissenschaft und Technologie. |
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Das Staatliche Historische Museum
Das Staatliche Historische Museum liegt majestätisch im Westen des Roten Platzes und hat ein rotes Backsteingebäude, gekrönt mit den verzierten Türmchen, Spitzen und Zinnen sowie mit dekorativen zackigen Gesimsen. Das Museum war vom Alexander II. im Jahre 1872 gegründet. Es hat sich 1883 eröffnet. Mehr als 4.5 Mio Gegenstände und circa 15 Mio Blätter der unikalen Dokumentararchive repräsentieren die Geschichte und Kultur des Russischen Staates. Denkmäler der russischen Geschichte von der altertümlichen Zeit bis zum Anfang des XX. Jahrhunderts sind in den Hallen des Museums ausgestellt, jede Halle ist dabei im Stil einer bestimmten historischen Epoche dekoriert. Das Innere des Gebäudes ist freigebig ausgestattet und bietet Fresken, Schnitzarbeiten und ein eindrucksvolles Deckengemälde mit dem Familienbaum aller russischen Monarchen von Wladimir und Olga von Kiev bis Alexander III. dar. Das Museum schildert die Entwicklung der Russischen Zivilisation durch eine faszinierende Rheihe der archäologischen Exponate von den altertümlichen Stämmen zur Formung der Kiever Rus. In Paradnyje Seni (Hauptempfangshalle) finden regelmäßig Konzerte der klassischen und Kirchenmusik statt, so dass Sie weltbekannte russische Chorgesänge genießen können. | ![]() |
Das Darwin Staatsmuseum
Das Darwin-Staatsmuseum wurde im 1907 von Alexander Kots (1880-1964), einem Professor an Moskau Höher Frauenuniversität, gegründet. Es wurde zum ersten Evolutions-Museum auf der Welt. Der grundlegende Zweck dieses Museums war Entwicklung, Schutz und Gebrauch von naturgeschichtelichen Sammlungen, öffentlicher Asbildung im Bereich der Entwicklingstheorie, Ökologie und biologischer Ungleichheit. Der Stolz des Museums ist die größte Sammlung von anomalen Säugetieren und Vögeln, der einen einzigartigen wissenschaftlichen Wert hat. Es umfasst 800 Exponate mit seltensten Abweichungen und 34 reine Albinos. | ![]() |
Der Rote Platz
An den Kreml grenzt der Rote Platz, der Hauptplatz Moskaus, auf dem sich das Leninmausoleum befindet. Der Name leitet sich vom russischen Krasnaja Ploschtschad ab. Die Bezeichnung Roter Platz ist nicht politisch (aus der Zeit der Sowjetunion) motiviert und bezieht sich nicht auf die Farbe der Kremlmauern und -türme, deren Anstrich bis zum 19. Jahrhundert weiß war. Die Bezeichnung stammt aus dem 16. Jahrhundert, und bedeutet eigentlich ?Schöner Platz?. Obwohl krasnaja auf Altrussisch „schön“ bedeutete, ist „rot“ die Hauptbedeutung dieses Wortes im heutigen Russischen geworden. Die Bezeichnung des Platzes wird meistens auch von den Russen in dem neuen Sinne verstanden und wird dementsprechend im Deutschen mit ?rot? übersetzt. | ![]() |
Europe Square
Europe Square located near the Kiev Railway Station was solemnly laid out in September, 2001, when the birthday of Moscow was celebrated. In a year, September 15, 2002, the new square was opened. | ![]() |
Basilius-Kathedrale
Basilius-Kathedrale, eigentlich: Kathedrale des Basilius des Glückseligkeit, ist der inoffizielle Name der Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale-am-Graben in der russischen Hauptstadt Moskau. | ![]() |
Arbat
Der Arbat ist eine alte historische Straße in Moskau. Der Name Arbat stammt aus dem Arabischen und heißt Außenbezirk. Er war eine bevorzugte Wohngegend des russischen Adels, von Künstlern und der sowjetischen Nomenklatura. Heute ist er ein Treffpunkt für Touristen. | ![]() |
Die Christ-Erlöser-Kathedrale
Die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau bildet den größten Russisch-orthodoxen Kirchenbau der Welt. Die Kirche steht westlich des Kreml, direkt am Ufer der Moskwa. | ![]() |
Tsatitsino
Im 19. Jahrhundert wurde Tsaritsino zum Platz für Volkfeste erklärt. Neue Pavillons wurden aufgestellt. Einige von ihnen sind bis heute erhalten geblieben. Unter ihnen ist ie Galerie „Milovid“ mit toskanischen Ordnungssäulen, entworfen vom Architekten I. Egotov, in 1804, das Pavillon mit der Kuppel „Nerasstankino“, und acht-kolonneniger Pavillon, genant der „Goldene Bündel“ (oder der „Tempel von Ceres“). | ![]() |
Das Kuskovo Anwesen
Das Kuskovo Anwesen oder Palast wurde in voller Harmonie mit dem Geschmack und den Regeln des russischen adligen Lebens und der Kunst im 18. Jahrhundert gebaut. Es ist das Zentrum des "Kuskovo" Ensemble, eines der ersten Beispiele von Sommerresidenzen in Russland. | ![]() |
Nowo-Dewitschij Kloster
Dieses alte Kloster wird mehrmals in Verbindung mit unterschiedlichen Erreignissen in den historischen Chroniken erwähnt. Eines der schönsten Moskauer Kloster, das am Anfang des 16. Jahrhunderts gegründet wurde, war der Zeuge und der Teinehmer der wichtigen historischen Ereignissen, die mit den Nahmen von Iwan dem Schrecklichen, Boris Godunow, Sofia and Peter I verbunden sind. Das Architekturensemble des Klosters war am Ende des 17. Jahrhunderts geformt und bleibt bis heute eines der auffallendsten in Russland. In der Hauptkathedrale (Smolenskkathedrale) erwarten die Touristen die wertvolle Wandfreske aus dem 16. Jahrhundert und der prachtvoll geschnitzte Ikonostas mit den Ikonen der berühmten Reichsmeister jener Zeit. Vertreter der noblen Familien und Verwandten des Zaren, der Held des Vaterländischen Krieges 1812 D.V. Dawydow, der Schriftsteller I.I.Lazhechnikow, der Historiker S.M. Solowjow und andere große Leute dieses Landes sind auf dem Territorium des Klosters bestattet. | ![]() |
Das Monument der Poklonnaja (Poklonnaja Gora)
Auf dem Hügel von Poklonnaja ist das wohl bedeutenste Siegesdenkmalt des Grossen Vaterlandischen Krieges gebaut worden. Die feierliche Eroffnung des Siegesdenkmal in Moskau fand am 9. May 1995 statt. Am 23. Februar 1958 wurde eine Granittafel mit folgender Inschrift aufgestellt: "Hier wird einmal ein Siegesdenkmal des sowjetischen Volkes im Grossen Vaterlandischen Krieg stehen". Um den Platz wurden drei Baume gepflanzt und dem Park wurde der Namen "Siegespark" gegeben. In den 70-er und 80-er Jahren wurden dafur insgesamt 194 Millionen Ruble gesammelt. Fur den ganzen zukunftigen Komplex wurde ein Grundstück von 135 Hektaren erworben. Anschliessend begann eine grosse Vorarbeit, die das Aussehen, Diskussion und Auswahl des besten Vorschlages fur das Freiheitsdenkmal umfasste. Zu dieser Zeit blieb diese Frage aber unbeantwortet, weil keines der vorgeschlagenen Projekte aktzeptiert wurde. Diese Situation blieb lange unverandert, bis die Leitung des Baus der Erinnerungsstatte vom Moskauer Burgermeister J.M.Luzhkov durchgefuhrt wurde. Und die Erinnerungsstatte wurde innerhalb von drei Jahren vollendet. | ![]() |
WDNCh - Die "Ausstellung der Volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR
Die "Ausstellung der Volkswirtschaftlichen Errungenschaften der UdSSR (WDNCh)" war einmal ein sozialistisches Vorzeigeobjekt erster Klasse. Hier sollte dem Besucher vorgeführt werden, wie leistungsstark die sowjetische Planwirtschaft war. Auf dem zwei Kilometer langen Gelände wurden ab den 50er Jahren etwa 100 teils grandiose Pavillons errichtet, jeder einer bestimmten Branche oder Region gewidmet. Heute sind die einstigen Ausstellungsstücke längst in der Versenkung verschwunden, in den Pavillons werden koreanische Videorekorder und spanische Küchen verkauft. Besonders ärgerlich ist der Verlust der Weltraumausstellung. In dem riesigen Hangar, in dem einst Sputniks und Raumanzüge standen, werden heute Import-Karossen verkauft. Das Ausstellungsgelände, heute von WDNCh in WWZ (Allrussisches Ausstellungsgelände) umbenannt, ist dennoch ein Muss für jeden Moskau-Reisenden. Kaum an einem anderen Ort ist der gewaltige Umbruch im Land so gut nachzuvollziehen. Und auch die Springbrunnen der Anlage sind allein einen Besuch wert. Für Fotos von Moskau aus der Vogelperspektive eignet sich seit einigen Jahren auch das größte Riesenrad Europas, dass auf dem Gelände aufgebaut wurde. Ganz in der Nähe des WWZ stehen zwei Meisterwerke der sozialistischen Denkmalsbauer: Der startende Sputnik und "Arbeiter und Kolchosbäuerin" von Vera Muchina. | ![]() |
Ostankino estate
Ostankino Estate located in the northern part of the Russian capital is one of the survived architectural monuments of the 18th century. | ![]() |
Arkhangelkoye estate
The State Arkhangelskoye Estate Museum is located in Krasnogorsky district of Moscow region, 20 km to the west from the capital. The estate is an outstanding example of the Russian manorial architecture. Archangelskoye is famous for the estate's magnificent beauty and unique art collections. | ![]() |
Das Kolomenskoe Kloster
Das Kolomenskoe Kloster befindet sich etwa 10km südöstlich des Stadtzentrums, in der Nähe der Moskauer Staatsuniversität. Das Klostergelände auf 400 Hektaren umfasst einen Naturpark mit einem alten Baumbestand. Erstmals wurde das Kloster 1339 erwähnt. Sein Name stammt von Bewohnern der Stadt Kolomna, welche im 13. Jahrhundert vor Batu Khan flohen und sich hier niederliessen. Im 15. Jahrhundert ging das Grundstück in den Besitz des Grossfürsten von Moskau über, und wurde dessen Sommerresidenz. Das älteste Gebäude, welches heute noch steht, die die Erlöserkirche. Sie wurde 1532 von Valili III erbaut aus Dank über die Geburt seines ältesten Sohnes Ivan, der später den Thron als Ivan IV, oder besser bekannt als Ivan der Schreckliche, besteigen sollte. Die Kirche beinhaltet einige architektonische Neueurungen der damaligen Zeit, weswegen sie 1994 von der UNESCO als besonders schätzenswert eingestuft wurde. | ![]() |



















