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ÜBER MOSKAU

Die erste Erwähnung von Moskau, als eine Ansiedlung, ist mit dem Jahr 1147 datiert. Wenn man es genau betrachtet, ist es wirklich das Jahr der Gründung. Der Gründer Moskaus war Yuri Vladimirovitch Dolgorukiy, Prinz von Suzdal. Seine Nachfolger im Formen der Moskovy waren die berühmten Prinzen und Zahren Andrey Bobolubskij, Ivan Kalita, Dmitrij Donskoj, Ivan der Dritte, Boris Godunov, Michail Romanov und viele andere. Nachdem Peter der Große zu den Tron-Städten kam, wurden die Provinzen von Gouverneuren angeführt. Bis zu 1917 hatten die Gouverneure treu dem Land und dem Russischen Staat gedient. Moskowiter erinnern sich noch an die Namen von vielen: Boyar Streshnev, Grav Tschernischov, Prinz Volkonkij, Graf Rostopchin, Prinz Golitsin. Alles in allem gab es mehr als fünfzig.

Seit 1917 wurden die Funktionen des Kopfes der örtlichen Verwaltung vom Vorsitzenden der Exekutivausschüssen der „Moskauer Sowjet der Stellvertreter“ ausgeführt. Später wurden diese Funktionen an die Bürgermeister Moskaus übertragen. Seither sind nun bereits fast neun Jahrhunderte vergangen. Unsere Stadt wurde wiederholt erobert und zerstört, und doch immer wieder erfolgreich erneut aufgebaut. Heutzutage ist Moskau eines der größten Städte der Welt. Die überaus günstige Lage Moskaus war immer ein außergewöhnlicher Vorteil. Vom ersten Augenblick an, musste die Landesentwicklung nur ein Bedürfnis befriedigen und zwar, eine verlässliche Verteidigung errichten. 
Es gab andauernde Bedrohungen und Invasionen durch die normadischen Horden aus dem Süden und Osten und durch litauische und polnische Eroberer aus dem Westen. Während dieser Zeit wurden solche berühmten Kloster-Festungen, wie die Simonov, Spaso-Andronikov und der Novodevichij Klöster, in der Nähe Moskaus, erbaut. Nach dem Sieg bei der Kulikovskaja Schlacht (1380) und dem „Ugra-Standstill“ (1480), die das Ende des Tatar-Mongolischen Jochs bedeuteten, fing die Macht des Moskovy rasant an zu wachsen. Im 15. Jahrhundert übertraf Moskau, was die Bevölkerungszahl und Landesgröße betraf, London, Prag und andere große Städte Europas. 
Dank der Abschaffung der Knechtschaft (1861) und dem stark zunehmenden Wachstum des Kapitalismus im Lande, wurde die Stadt das größte kommerzielle und industrielle Zentrum der Welt. Bereits am Ende des 19. Jahrhunders gab es über 20 Tausend kommerzielle und industrielle Unternehmen. Die Industriestruktur Moskaus wurde überwiegend von Gewebe-, Holzverarbeitung- und Nahrungsmittelsektoren beherrscht. 
Den starken Wachstum der Industire verdankt Moskau ausländischen Investoren. Alle Chemikalischen und Elektrotechnischen Betriebe in Moskau waren in den Händen ausländischen Unternehmen. Moskaus Maschinenbaugewerbe kam zu seiner Entwicklung nach der Oktober-Revolution. Bearbeitung von Kaliko überließ die Führung dem Maschinenbau und der Elektrotechnik. 
Die Stadt behielt seine Rolle als Hauptherrsteller der Nahrungsmittel für das ganze Land und wurde anschließend zu einem mächtigen Industriezentrum. Es wurden keine neuen Industrieunternehmen in der Zeit der demokratischen Änderungen geöffnet, was positive Wirkung auf die örtliche Ökologie hatte. Hinzu kommt noch, dass viele alte Unternehmen jetzt entweder ihre Produktion verkürzt haben, oder gar außer Stadtgrenze verlegt wurden. Zur gleichen Zeit werden neue Gebäude (hauptsächlich administrative, Gebäude, die für den Handel oder Büros bestimmt sind) gebaut. Sie werden nach einer Sonderanfertigung errichtet und harmonieren architektonisch mit der bereits vorhandenen Stadtstrucktur.

Für Hunderte von Jahren war Moskau das Zentrum der russischen nationaler Kultur gewesen. Die Stadt besitzt die meistgeschätzten historischen und architektonischen Denkmäler, die von großer Bedeutung sind: der Kreml, das Novo-Devichij Kloster, die Pokrov-Kirche in Fili, die Stadtsuniversität, den Triumphbogen, den Gedächtniskomplex des Sieges auf dem Poklonnaja Berg. Der Tempel von Christus, dem Retter, auf dem Kropotkinskaja Deich (es wurde zur Moskaus Kathedrale), die Voskresenskie Tore in Kreml, zusammen mit der Iverskaja Kapelle und dem Tempel der Kazanischen Gottesmutter auf dem Roten Platz wurden wiedererbaut. Eine große Anzahl an historischen Denkmällern wurde rekonstruiert und wieder hergestellt. 
Das Verfahren, um das historische Erbe zu bewahren, geht weiter und die Moskauer Regierungsbehörde nehmen einen aktiven Teil in diesem Prozess. Es wird Vieles getan, damit sich die Einwohner und Besucher Moskaus auf den Straßen von Russlands Hauptstadt wohlfühlen können. Fußgängerzonen werden gemacht, neue Hotels, Cafes und Restaurants werden geöffnet. Moskau veranstaltet regelmäßige Hauptfeste, Olympiaden, Sportwettkämpfe und verschiedene internationale Wettstreite. 
Moskau ist berühmt für seine Museen und solche Austellungshallen, wie die Tretyakov Kunst Galerie, Puschkins Museum, Manege und vielen anderen. Diejenigen, die Moskau bereits besucht haben, wünschen sich sicher wieder zurück zu unserer Heimatsstadt zu kommen. Moskau wird als eine der schönsten Städte der Welt betrachtet, ist es denn nicht so?