THEATER
Mariinskij Theater (Kirov)
Es ist eines der größten und ältesten Musik-Theater in Russland. Das Theater mit der Ambiente der Zarenzeit ist berühmt in der ganzen Welt und bietet 1760 Plätze. Die Geschichte des Theaters reicht bis 1783 zurück. Der Bau des Theatergebäudes wurde 1859 (vom Architekten A. Kavos) ergänzt, wie man es heute kennt. Im Okt. 1860 wurde hier die erste russische Oper von Michail Glinka "Ein Leben für den Zaren" uraufgeführt. Das Theater wurde nach der Frau von Alexander II. benannt. Opern von den größten russischen Komponisten wurde hier gespielt. Weltberühmte Stars wie E. Lawrowskaja, F. Shaliapin, M. Kshesinskaya, A. Pavlova, T. Karsawina, V. Nizhinski, M. Fokin, und G. Ulanowa boten ein Programm vom feinsten. Eine der heutigen meistgefeierten Tänzerinnen ist Diana Nischnewa. Valery Georgiew einer der besten Orchester-Leiter der Welt, ist der Chefproduzent des Theaters. Hier erlebt man erstklassige Ballett- und Operninszenierungen auf höchstem Niveau, die in der Originalsprache gespielt werden. Klassische russische Balletts wie "Schwanen-See ", "Dornröschen" , "Nussknacker" aber auch Tschaikowskis berühmte Opern "Onegin" , "Boris Godunow" usw. Das Theater steht auf einer Stufe mit dem Bolschoj Theater in Moskau. | ![]() |
Alexandrijskij Theater
Das 1832 im typisch klassizistischem Still errichtete Theater besitzt 1500 Zuschauerplätze. Eine aus Schülern des Kadettenkorps zusammengestellte Theatergruppe wurde von Elisabeth l. durch einen Ukas von 1756 zum ersten ständigen Theater Russlands ernannt. Bevor das Ensemble 1832 in das damalige Alexandra-Theater einzog, spielte es an verschiedenen Plätzen. Der rechteckige Bau des Puschkin-Theaters besitzt an seiner dem Ostrowskij-Platz zugewandten Hauptfassade eine Loggia mit sechs korinthischen Säulen. Eingerahmt wird die Loggia von Nischen, in denen Musenstatuen stehen. Die Attika krönt eine Quadriga mit Apollon als Wagenlenker. Die Seitenfassaden zieren achtsäulige Portiken. Die Rück front des Theaters ist der Ausgangs- bzw. Endpunkt der - Rossi-Straße. Der prächtige Zuschauerraum präsentiert sich teilweise noch so, wie unmittelbar nach seiner Entstehung. Die Logen und die Bühne sind reich mit Samt und vergoldeten Schnitzereien ausgeschmückt. | ![]() |
St.Petersburg "s Akademisches Theater nannte nach Lensovet
Von 1951 bis 1956 wurde das Theater vom bemerkenswerten Direktor und Maler N.P.Akimow angeführt. Hier machte Akimov das erste Editierung seiner berühmten Aufführungen, "Teni" (Schatten) durch M.Ye. Saltikow-Schchedrin und "Delo" (Fall) durch Sukhowo-Kobilin. | ![]() |
Das Mussorgski Theater
Das Theater wurde nach dem berühmten russischen Komponisten Modest Mussorgski benannt Hier fanden die ersten Inszenierungen moderner russischer Komponisten statt, die anfangs beim Adel etwas unbeliebt waren (man mochte damals nur ausländische Opern). Ende des 19. Jahrhunderts erlangte das Theater endlich seinen wohlverdienten Ruhm. Das Gebäude, in dem sich das Theater befindet, wird Michailowski genannt, um den Bruder des Zaren Nikolaj I. zu ehren. Es wurde 1833 vom Architekten A. Brullov gebaut. Am 8. November 1833 wurde das Theater mit dem Stück "Die Amorette im Dorf " eingeweiht. Das am Platz der Künste gelegene Theater ist die Schönheit und Eleganz des Russischen Balletts. Tschaikowskis Stücke wie Nussknacker sind hier Dauerbrenner. Ähnlich wie das Marinski-Theater, nicht ganz so perfekt, aber günstigere Eintrittspreise wie im Marinski. | ![]() |
Mussorgsky Opera and Ballet Theatre
Das Theater wurde nach dem berühmten russischen Komponisten Modest Mussorgski benannt Hier fanden die ersten Inszenierungen moderner russischer Komponisten statt, die anfangs beim Adel etwas unbeliebt waren (man mochte damals nur ausländische Opern). Ende des 19. Jahrhunderts erlangte das Theater endlich seinen wohlverdienten Ruhm. Das Gebäude, in dem sich das Theater befindet, wird Michailowski genannt, um den Bruder des Zaren Nikolaj I. zu ehren. Es wurde 1833 vom Architekten A. Brullov gebaut. Am 8. November 1833 wurde das Theater mit dem Stück "Die Amorette im Dorf " eingeweiht. Das am Platz der Künste gelegene Theater ist die Schönheit und Eleganz des Russischen Balletts. Tschaikowskis Stücke wie Nussknacker sind hier Dauerbrenner. Ähnlich wie das Marinski-Theater, nicht ganz so perfekt, aber günstigere Eintrittspreise wie im Marinski. | ![]() |
Großer Saal der Philharmonie (Schostakowitsch-Saal bzw. Bolschoj Saal
Bei Kennern klassischer Musik ist dies wohl der beliebteste unter den Petersburger Konzertsälen. Unterstützt durch eine hervorragende Akustik, beeindrucken die auftretenden Orchester ihre Zuhörer. Heute weltberühmt kann die Philharmonie dabei auf eine lange Tradition zurückblicken: Denn schon Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das einzigartige Musikhaus Zentrum des hiesigen Klassik-Lebens. | ![]() |
Das Heremitage-Theater
Das Hermitage-Theater befindet sich an der Ecke der Neva und des Winterkanals. Das edle und ehemalige Hoftheater der Zaren ist eines der ältesten Theater in Sankt Petersburg. Es wurde 1785 unter Katherina der Großen eröffnet. Das ganze europäische und russische Repertoire des 18. Jahrhunderts Jahrhunderts wurde hier durchgeführt. Nach dem Tod von Katharina II. von 1796 wurde das Theater stillgelegt. Alle Versuche das Theater wieder zu beleben haben versagt. Erst 1989 nach dem Wiederaufbau und Wiederherstellung wurde das Eremitage-Theater wieder eröffnet. Das Theater besitzt seine eigene Orchestergruppe. Für einen Großteil des Jahres geht die Orchestertruppe mit ihren Konzerten auf internationale Touneen. Deshalb sind Vorstellungen Klassischer Musik eher selten. Auch leichte Opern werden hier aufgeführt. Im Winter tritt hier auch die Balletttruppe vom Marinski-Theater auf. |





